Was Ihnen ein optimierter Trittschallschutz bringt
Lärm belastet und kann sogar krank machen. Gleichzeitig nimmt
Lärm in unserer Zeit immer mehr zu. Hochwertige Gebäude
planen heißt deshalb, dem menschlichen Bedürfnis nach
Ruhe einen hohen Stellenwert einräumen.
Problematisch der Trittschall
im Zwei- und Mehrfamilienhaus: Geräusche aus den Nachbarwohnungen
stören naturgemäß mehr als selbst verursachter Lärm.
Den empfindet man erfahrungsgemäß als normal, während
die Toleranz gegenüber Geräuschen von außen einfach
niedriger ist. Deshalb sind die schalldämmende Ausführung
von Wohnungstrenndecken und -trennwänden sowie die optimale
Entkopplung der Treppenanlagen unverzichtbar für Wohnkomfort
und Lebensqualität.
Aber auch im Einfamilienhaus gilt: Auf lange Sicht gut beraten
ist, wer von vornherein für eine Schallschutzqualität
sorgt, wie sie heute technisch möglich ist. Denn so sieht jeder
sein Bedürfnis nach Ruhe erfüllt, etwa zum ungestörten
Arbeiten, Entspannen oder Lesen, ohne den Rest der Familie zum Leisetreten
zu verdonnern. Ist für optimalen Trittschallschutz gesorgt,
kann ein Einfamilienhaus später auch in zwei getrennte Wohneinheiten
aufgeteilt werden, deren Parteien einander nicht stören. Und
wer seine Immobilie einmal veräußern möchte, profitiert
davon, dass ein gut schallgedämmtes Haus einen soliden und
hochwertigen Eindruck macht.
Trittschall im Detail
Heute sollte man bei der Planung von Doppel- und Reihenhäusern
die in DIN 4109 Beiblatt 2 festgelegte Empfehlung an einen
erhöhten Schallschutz (Norm-Trittschallpegel L´n,w =
46 dB) lediglich als Mindestanforderung ansehen. Denn in der Praxis
werden selbst Treppen als zu laut empfunden, die diese Anforderungen
formal erfüllen. Warum? Zum einen ist die Norm von 1989
aus heutiger Sicht nicht mehr Stand der Technik. Zum anderen klammert
sie bei der Trittschallpegelmessung mit dem Normhammerwerk schon
immer Frequenzen unter 100 Hz aus, die nach psychoakustischen Erkenntnissen
aber besonders störend sind. Genau hier setzt die Schallentkopplung
aus Sylomer® an. Im Prüfstand erreichten eine Holzwangen-
und eine Zweiholmtreppe von Fuchs Norm-Trittschallpegel von L´n,w
=42 bzw. L´n,w=40 dB und das bereits an einer einschaligen,
massiven Wand aus Kalksandstein (240 mm, Rohdichteklasse 1,8 und
Luftschalldämmung Rw=58 dB)! Auch unter Berücksichtigung
des Spektrum-Anpassungswerts Cl, 50-2500, der zur realistischen
Einschätzung der subjektiv empfundenen Schallwahrnehmung herangezogen
wird, erzielte Sylomer® deutliche Verbesserungen. Das bestätigten
weitere umfangreiche psychoakustische Untersuchungen: Die Lärmbelästigung
beim Begehen der mit Sylomer® entkoppelten Treppe war drei Mal
geringer als bei konventioneller Schalldämmung.
Mit Sylomer® setzt Fuchs-Treppen einen neuen schalltechnischen
Maßstab für Leichtbautreppen. Selbst tiefe Frequenzen
werden wirksam entkoppelt.
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